Meine Form
Bestandteile部分
Die Form Teil II

Eine Form besteht (oder sollte bestehen) aus: Entspannung/Spannung, Bewegung/Stillstand, Qi- und Kraftfluß, Aufnahme/Abgabe, Rhythmus, Geschwindigkeitsdifferenzierung, Geometrie, Strategie/Taktik, Blutdruck-, Puls-, Herzschlagkontrolle, Anatomie, Physik, Psychologie, MeditationWújí無極-Zustand. Diese Dinge sind nur unzulänglich zu erklären, da jeder Schöpfer einer Form andere Prioritäten und Intentionen hatte.
Spannung aufbauen ist leicht, Spannung auf den Punkt aufbauen ist schwer. Entspannung ist leicht, Entspannung aufrechtzuerhalten ist schwer. Mit genügender Übung verkehrt sich alles ins Gegenteil. Qiaufnahme erfolgt aus der Erde, aus der Luft, der Sonne, dem Mond, aus der Umgebung (Wiese, Wald, Feld, Berg, See, Pflanzen, etc.). Das Leben hat einen Rhythmus, ist Bewegung und Stillstand, ist schnell, langsam, die Form sollte dies ebenfalls aufweisen, sonst ist sie lebensfern. Ohne Geometrie, Strategie, Taktik bleibt die Form wirkungslos. Die Kontrolle über Atmung, Blutdruck, Puls, Herzschlag fördert die Gesundheit und die Natürlichkeit, Natürlichkeit macht die Kontrolle überflüssig. Anatomische Kenntnisse helfen die Vitalpunkte zu treffen. Hebel und Beschleunigung ermöglichen die Dislokation von Gelenken und die Brechung des Gleichgewichts. Grunulegende Psychologie ist Voraussetzung für Finten und Vermeidung. Form ist Meditation in Bewegung, Gedanken folgen der Bewegung, Bewegung folgt den Gedanken, Gedanken lösen sich auf und führen zu Leere (unbewußtem Denken), Leere für zu Aufnahmebereitschaft und diese führt zu Formlosigkeit. Man sollte sich in den Wújí-Zustand versetzen bevor man eine Form ausführt, aber man kann diesen Zustand auch während der Ausführung erreichen. Leere wird Form, Form wird Leere. Ein dauerhafter, genereller Wújí-Zustand, der im japanischen auch mit Zanshin beschrieben wird, ist das Ziel jeglicher Form.



